Der Beckenboden - mit Leichtigkeit durch den Alltag
- Julie Schöpfel
- 9. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Nov. 2025
Woran denkst du, wenn du „Beckenboden“ hörst?
Inkontinenz?
Schweregefühl?
Schmerzen oder Hämorrhoiden?
Der Beckenboden ist für viele unsichtbar, aber er erfüllt essenzielle Funktionen. Er sollte stark, aber flexibel sein - im Gleichgewicht zwischen Kraft & Entspannung.
Er hält Organe an Ort und Stelle, unterstützt Blase & Darm und hilft, Bewegungen zu stabilisieren - ob beim Husten, Lachen, bei der Geburt oder beim Geschlechtsakt.
Warum dein Beckenboden aus dem Gleichgewicht geraten kann
Nach Schwangerschaft, Stress oder Operationen verliert der Beckenboden oft an Spannkraft. Viele Menschen spüren ihn kaum oder können ihn nicht bewusst sanft ansteuern.
Das führt zu Schmerzen, Inkontinenz oder einem Schweregefühl im Unterleib und schränkt die Lebensqualität spürbar ein.
Das Gute: du kannst all das ändern - mit leichten Übungen, sanfter Wahrnehmung und ein wenig Geduld.
Sanfte Übung für mehr Körperbewusstsein🌸
Viele Menschen spannen ihren Beckenboden zu stark an oder lassen ihn zu sehr erschlaffen. Balance ist der Schlüssel!
Wahrnehmungsübung:
Setze dich bequem hin, atme tief ein und entspanne bewusst deinen Beckenboden.
Beim Ausatmen stell dir vor, du hebst ihn sanft an – ohne Druck oder Kraft.
Stell dir vor, du schließt sanft eine Blüte oder hältst einen Tampon, ohne die Pobacken zusammenzukneifen.

Diese kleine Übung stärkt das Bewusstsein für deine Beckenbodenmuskulatur und hilft, sie besser zu kontrollieren.
Möchtest du mehr über ein gezieltes Training für den Beckenboden erfahren?
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Die drei Schichten des Beckenbodens – warum sie wichtig sind & wie du sie aktivierst - erfahre, wie dein Körper in der Tiefe zusammenarbeitet - von der äußeren bis zur innersten Schicht.
Häufige Fragen zum Beckenbodentraining
Wie oft sollte ich Beckenbodenübungen machen?
Schon wenige Minuten täglich reichen, um Wahrnehmung und Kontrolle spürbar zu verbessern. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität - lieber sanft und regelmäßig als selten und kräftig.
Was bringt Beckenbodentraining im Alltag?
Es verbessert die Haltung, unterstützt Blase und Darm und schenkt dir ein leichtes, stabiles Körpergefühl.
Viele spüren schon nach zwei bis drei Wochen erste Veränderungen.
Kann man den Beckenboden zu stark anspannen?
Ja, und das ist häufiger als man denkt. Ein zu fester Beckenboden kann Schmerzen, Druckgefühl oder sogar Inkontinenz verstärken.
Deshalb sind Entspannung und Wahrnehmung genauso wichtig wie Kräftigung.

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